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	<title>[←] [ ↑ ] [ ↓ ] [→] .de &#187; Studie</title>
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	<description>PFADE IM DIGITALEN DSCHUNGEL ◄◄◄</description>
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		<title>Cyber-Mobbing ist weit verbreitet&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 09:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Bullying]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber-Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;laut einer aktuellen Studie der Universität Koblenz-Landau. Cyber-Mobbing haben demnach bereits 16,5% der Kinder und Jugendlichen der Klassenstufen 1 bis 13 erlebt. Beim klassischen Mobbing liegt die Zahl bei erschreckenden 40,5%. Außerdem bestätigt die Studie etwas, dass mir Eltern immer wieder schildern: Oft sind die Cyber-Täter und die Mobbing-Täter im realen Leben ein und dieselbe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;laut einer aktuellen Studie der <a title="Link zur Pressemitteilung des ZepF Landau" href="http://www.zepf.uni-landau.de/" target="_blank">Universität Koblenz-Landau</a>. Cyber-Mobbing haben demnach bereits 16,5% der Kinder und Jugendlichen der Klassenstufen 1 bis 13 erlebt. Beim klassischen Mobbing liegt die Zahl bei erschreckenden 40,5%. Außerdem bestätigt die Studie etwas, dass mir Eltern immer wieder schildern: Oft sind die Cyber-Täter und die Mobbing-Täter im realen Leben ein und dieselbe Person (in rund 84% der Fälle laut vorliegender Studie). Fazit: An Schulen besteht weiterhin großer Handlungsbedarf. Aber auch Eltern sind gehalten, sich zu informieren und zu handeln: Diverse Studien haben längst belegt, wie gravierend die Auswirkungen von Mobbing jedweder Form auf die Psyche und das spätere Leben eines Menschen sein können. Nützliche Informationen zum Thema findet man beispielsweise im <a title="Link zum Mobbing-Wiki" href="http://www.mobbing-wiki.de/index.php?title=Hauptseite" target="_blank">Mobbing-Wiki</a>.</p>
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		<title>JIM-Studie 2008 veröffentlicht</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/jim-studie-2008-veroffentlicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 14:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[JIM]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[MPFS]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) die aktuelle Studie &#8220;Jugend, Information, (Multi-)Media&#8221; 2008 veröffentlicht. Immer ein Standardwerk für meine Arbeit, aber diesmal sind die Ergebnisse besonders interessant. Nachfolgend ein kleines Potpourri ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Zum ersten Mal besitzen mehr Jugendliche einen Computer als einen Fernseher
Jugendliche verbringen inzwischen ebenso viel Zeit vor dem Rechner wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) die aktuelle Studie &#8220;Jugend, Information, (Multi-)Media&#8221; 2008 veröffentlicht. Immer ein Standardwerk für meine Arbeit, aber diesmal sind die Ergebnisse besonders interessant. Nachfolgend ein kleines Potpourri ohne Anspruch auf Vollständigkeit:</p>
<ul>
<li>Zum ersten Mal besitzen mehr Jugendliche einen Computer als einen Fernseher</li>
<li>Jugendliche verbringen inzwischen ebenso viel Zeit vor dem Rechner wie vor dem Fernseher</li>
<li>Bücher sind wieder beliebter geworden</li>
<li>82% der Jungen haben schon Computerspiele gespielt, für die sie laut USK zu jung waren</li>
<li>Computerspiele sind selten das Thema von Konflikten zwischen Jugendlichen und Eltern</li>
<li>Kommunikative Aktivitäten sind ihnen in der Internetnutzung am wichtigsten</li>
<li>Communities und Soziale Netzwerke erfreuen sich großer Beliebtheit</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Studie kann auf der <a title="Link zum MPFS-Downloadbereich" href="http://www.mpfs.de/index.php?id=11" target="_blank">Webseite des MPFS</a> als pdf heruntergeladen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Studie: Internet spielt wichtige Rolle in der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/studie-internet-spielt-wichtige-rolle-in-der-sozialisation-von-kindern-und-jugendlichen/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 19:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialisation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist doch immer wieder schön, wenn wissenschaftliche Studien Belege für Dinge liefern, die im Alltag offensichtlich sind. Dieses Mal geht es um die Rolle des Internet für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in einer Studie namens &#8220;Kids Informal Learning with Digital Media&#8220;.
Interessanter Lesestoff per se, aber noch interessanter ist eine der Schlußfolgerungen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder schön, wenn wissenschaftliche Studien Belege für Dinge liefern, die im Alltag offensichtlich sind. <span id="more-87"></span>Dieses Mal geht es um die Rolle des Internet für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in einer Studie namens &#8220;<a href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/report" target="_blank">Kids Informal Learning with Digital Media</a>&#8220;.</p>
<p>Interessanter Lesestoff per se, aber noch interessanter ist eine der Schlußfolgerungen der Autoren der Studie:</p>
<blockquote><p>To stay relevant in the 21st century, education institutions need to keep pace with the rapid changes introduced by digital media.</p></blockquote>
<p>Eine treffliche wenn auch vermutlich in deutschen Landen vergebliche Forderung in Anbetracht der vielen Baustellen in unserem Bildungssystem.</p>
<p>Geradezu unheimlich, weil er einen Gedanken ausdrückt, der mir seit geraumer Zeit immer wieder durch den Kopf geht, liest sich folgender Satz:</p>
<blockquote><p>Rather than assuming that education is primarily about preparing for jobs and careers, they question what it would mean to think of it as a process guiding youths’ participation in public life more generally.</p></blockquote>
<p>Nur stellt sich mir die Frage: Was tun, wenn die Erwachsenen mit den neuen Möglichkeiten von Öffentlichkeit für Jedermann selbst überfordert sind? Beispiele dafür finden sich im Web zu Genüge. Die Experimentierfreude mit den Möglichkeiten des Web 2.0 eint im Moment die Generationen. Dabei haben Kinder und Jugendliche vielleicht sogar einen nicht zu übertreffenden Vorteil der Elterngeneration gegenüber: Für sie existiert keine Trennung zwischen &#8220;virtuellem Leben&#8221; und &#8220;realem Leben&#8221;, wie sie in noch vielen erwachsenen Köpfen fest verankert ist.</p>
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		<title>Gewalthaltige Computerspiele beeinträchtigen die Gesundheit!- oder&#8230;?</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/gewalthaltige-computerspiele-beeintrachtigen-die-gesundheit-oder/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 16:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmismus]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Meldung findet man in dieser oder ähnlicher Form seit ein paar Tagen an diversen Stellen im WWW, so zum Beispiel hier, hier oder hier.
Sie bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Universität Stockholm, die Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren in drei zeitlich getrennten Szenarien untersucht hat: Die Gruppe spielte in gewalthaltiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Meldung findet man in dieser oder ähnlicher Form seit ein paar Tagen an diversen Stellen im WWW, so zum Beispiel <a href="http://www.lehrer-online.de/728925.php?sid=93367616088267868422754185418520" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/schulleitung/009255.php" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=081117016" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Sie bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Universität Stockholm, die Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren in drei zeitlich getrennten Szenarien untersucht hat: Die Gruppe spielte in gewalthaltiges Spiel,  ein gewaltloses Spiel, zuletzt kein Computerspiel. Dabei wurde sowohl Herzfrequenz, Herzfrequenz-Variabilität und das körperliche Aktivierungsniveau gemessen. So weit, so unspektakulär.</p>
<p>Spektakulär liest sich die Darstellung im deutschen Web:<span id="more-79"></span> Insbesondere häufig spielende Kinder nehmen durch das Spielen von Gewaltspielen Schaden- der allerdings nicht näher definiert wird. Der Herzschlag werde &#8220;unregelmäßiger&#8221;, und zwar über die Spieldauer hinaus bis hinein in die folgende Nacht. Hierzu soll sich auch der Leiter der Studie sehr deutlich geäußert haben: Das Wissen um den Zusammenhangs von Gewaltdarstellungen und Aggressivität sei erweitert worden, so Lindblad, der Leiter der Studie. Zentrale physiologische Systeme des Körpers würden beeinträchtigt, ohne dass es der Betroffene spürt.<br />
Das sind alamierende Nachrichten, deren Konsequenzen nur eine &#8220;Forderung an die Spieleindustrie&#8221; sein kann, &#8220;aus gesundheitlichen Gründen Gewalt aus dem Spiel zu nehmen&#8221;.</p>
<p>Das die Diskussion im deutschen Sprachraum dank medienpräsenter Vertreter populärer Wirkungsthesen nicht ohne Voreingenommenheit in beiden Lagern geführt wird, ist nichts Neues. Dass die deutsche Presse hier gerne zum Alarmismus neigt ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Wer sich aber die Mühe macht, ein wenig genauer nachzuforschen, reibt sich verwundert die Augen und erkennt hier ein Lehrstück in puncto Glaubwürdigkeit im Web und den möglichen Folgen einer fraglosen Akzeptanz von &#8216;Tatsachen&#8217;.</p>
<p>Der zur Studie veröffentlichten <a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/121504559/HTMLSTART?CRETRY=1&amp;SRETRY=0" target="_blank">Artikel in der Fachpresse [engl.]</a> liest sich nämlich vollkommen anders:</p>
<p>Zunächst einmal ist das als &#8216;Studie&#8217; bezeichnete Unterfangen wohl eher als Experiment anzusehen: Schließlich kam man mit der überschaubaren Zahl von 19 Probanden aus. Ähnlich unspektakulär sind die Ergebnisse:</p>
<p>Die Variabilität des Herzschlags war beim Spielen von gewalthaltigen Spielen stärker beeinflusst, sowohl in der Spielphase, wie auch in der Folgenacht. Das ist nicht weiter verwunderlich eingedenk der Tatsache, dass laut genanntem Artikel die Spiele zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr Abends gespielt wurden. Und es bedeutet nichts anderes, als dass der Herzschlag größeren Schwankungen unterworfen war als beim Spielen eines gewaltlosen Spiels. Die Probanden bemerkten von der erhöhten Variabilität des Herzschlags nichts, auch eine Beeinträchtigung der Schlafqualität wurde nicht berichtet. Dementsprechend vorsichtig sind auch die Schlußfolgerungen formuliert, die sich in der <a href="http://www.su.se/english/about/press/press_releases/violent_video_games_affect_biological_systems" target="_blank">offiziellen Pressemitteilung der Universität Stockholm</a> finden:</p>
<blockquote><p>The results show that the autonomous nerve system, and thereby central physiological systems in the body, can be affected when you play violent games without your being aware of it. <strong>It is too early to draw conclusions about what the long-term significance</strong> of this sort of influence might be. [...] <strong>It is hoped</strong> that it will be possible to use the method to enhance our knowledge of what mechanisms could lie behind the association that has previously been suggested between violent games and aggressive behavior.</p></blockquote>
<p>(Hervorhebungen: JK)</p>
<p>Ob der Ergebnisse muss es verwundern, dass sich der/die Forscher im Interview zu den zitierten Forderungen und Statements hinreißen lassen.</p>
<p>Genau hier liegt wohl auch der Grund dafür, dass die Nachricht auf den großen Portalen der klassischen Printmedien bisher keine Aufmerksamkeit gefunden hat.</p>
<p>Trotzdem frage ich mich, wievielen Menschen ich für diese Meldung Rede und Antwort stehen muss- spätestens beim nächsten Elternabend oder der nächsten Fortbildung.</p>
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