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	<title>[←] [ ↑ ] [ ↓ ] [→] .de &#187; Internet</title>
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	<description>PFADE IM DIGITALEN DSCHUNGEL ◄◄◄</description>
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		<title>Studientag Medienkompetenz an der IGS Ludwigshafen-Gartenstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 17:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich das große Vergnügen, im Rahmen der oben genannten Veranstaltung als Referent des Projekts &#8220;Medienkompetenz macht Schule&#8221; den Eröffnungsvortrag zu halten. Geladen hatte die Integrierte Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt. Neben einem modernen Schulkonzept bietet die IGS auch eine innovative Herangehensweise an den Studientag an: Die einzelnen Workshops im Laufe des Tages wurden sowohl von Experten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hatte ich das große Vergnügen, im Rahmen der oben genannten Veranstaltung als Referent des Projekts &#8220;<a title="Link zu Medienkompetenz macht Schule" href="http://medienkompetenz.rlp.de/" target="_blank">Medienkompetenz macht Schule</a>&#8221; den Eröffnungsvortrag zu halten. Geladen hatte die <a title="Link zur IGS LUGa" href="http://www.igs-luga.de/" target="_blank">Integrierte Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt</a>. Neben einem modernen Schulkonzept bietet die IGS auch eine innovative Herangehensweise an den Studientag an: Die einzelnen Workshops im Laufe des Tages wurden sowohl von Experten, wie auch von kundigen Lehrern, Schülern oder Eltern durchgeführt. Die Palette der Themen war facettenreich- von der Sprache des World Wide Web, über rechtliche Stolperfallen, bis hin zu Computerspielen und viele weitere Themen wurden erarbeitet. Auch die Besucher des Fachtags waren generationenübergreifend gemischt.<span id="more-350"></span></p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurde ich über MmS angefragt, ob ich einen einleitenden Vortrag halten könne, der den Stand der Entwicklung unserer digitalen Gesellschaft skizziert und versucht, aktuelle und kommende Herausforderungen des Internetzeitalters an unsere Gesellschaft zu beleuchten. Obwohl ein solches Unterfangen im Rahmen der gegebenen Zeit nicht annährend realisiert werden konnte, nahm ich die Herausforderung an und versuchte mich an der Lösung dieser Aufgabe. Einen besonderen Stellenwert hatte dabei die Frage, was die aktuellen Umbrüche für den einzelnen Menschen bedeuten, für das alltägliche Leben, ebenso wie für die individuelle Wahrnehmung. Danach spannte sich der Bogen weiter hin zu den wirtschaftlichen Aspekten der Digitalisierung, um schließlich kurz politische Herausforderungen zu thematisieren und zum Schluss wieder den unmittelbaren Bezug zur Veranstaltung der IGS herzustellen. Es war mir dabei ein großes Anliegen zu vermitteln, dass es weder eine einzige große Herausforderung gibt, noch die eine Antwort auf alle Fragen, die das Informationszeitalter an uns stellt. Auch (medien-)pädagogische Bemühungen können deshalb nur ein Baustein zur Bewältigung bzw. Beantwortung derselben, Lösungen nur kleinteilig und pragmatisch orientiert sein.</p>
<p>Im Anschluss an den Vortrag stand ich den Teilnehmern im informellen Rahmen für Fragen zur Verfügung und konnte dabei das eine oder andere interessante Gespräch führen. Alles in allem hat mir der Auftritt viel Freude bereitet und so bedanke ich mich ganz herzlich für die Einladung bei der Schulleiterin Frau Gabel-Monka und ihrem Team.</p>
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		<title>Medienpädagogische Seminarwoche</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 07:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschule]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen meines Lehrauftrags an der Fachschule Heidelberg habe ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Oberkurses eine medienpädagogische Seminarwoche gestaltet. Die Woche verging wie im Flug, was nicht zuletzt auch dem prallen Stoffplan zu verdanken war.

Nach einer kurzen Einführungsrunde ging es Montags gleich zur Sache: es standen die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Medienrezeption und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen meines Lehrauftrags an der Fachschule Heidelberg habe ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Oberkurses eine medienpädagogische Seminarwoche gestaltet. Die Woche verging wie im Flug, was nicht zuletzt auch dem prallen Stoffplan zu verdanken war.</p>
<p><span id="more-314"></span></p>
<p>Nach einer kurzen Einführungsrunde ging es <strong>Montags </strong>gleich zur Sache: es standen die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Medienrezeption und -sozialisation als erstes Thema des Tages auf dem Programm. Eingeleitet von einer Auseinandersetzung mit bewahrpädagogischen Ansätzen der Medienerziehung wurde das Konzept der handlungsleitenden Themen bearbeitet. Schließliche wurden zwei Kinderfernsehsendungen aus der Perspektive des bisher Gelernten auf Ihre Eignung für Kinder verschiedenen Alters analysiert, dabei entwickelten die Schülerinnen und Schüler Qualitätskriterien für Kinderfernsehen.</p>
<p>Der <strong>Dienstag </strong>stand ganz im Zeichen des Themas Computerspiele. Mit der Hilfe einiger Schüler hatte ich am Vortag ein lokales Computernetzwerk aufgebaut. Nach einer theoretischen Einführung in die Faszination und Wirkungsweisen von Bildschirmspielen folgte die Auseinandersetzung mit zwei Texten, die jeweils einen Standpunkt der beiden Enden des Meinungskontinuums in der sogenannten &#8220;Killerspieldebatte&#8221; illustrierten. Vor diesem Hintergrund hatten die Schülerinnen und Schüler dann endlich Gelegenheit, Computerspiele am eigenen Leib zu erfahren. Neben einem Vertreter der berüchtigten &#8220;Killerspiele&#8221; konnten die  Seminarteilnehmer auch ein Rennspiel sowie ein Vertreter des Genres &#8220;Echtzeit-Strategie&#8221; ausprobieren. Die Erfahrungen wurden in einer dem jeweiligen Spiel angeschlossenen Plenum diskutiert.</p>
<p>Auch der <strong>Mittwoch </strong>war noch vom Thema Computerspiele geprägt: Das neue Phänomen Computerspielsucht wurde zunächst von mir ausführlich vorgestellt. Durch die Kürze des Schultages war es numehr möglich, den Film &#8220;BenX&#8221; anzuschauen, der nicht nur das Thema Computerspielsucht anspricht, sondern durch die Behandlung des Themas &#8220;Cyber-Mobbing&#8221; eine thematische Brücke zum Stoff des kommenden Tages darstellte.</p>
<p>Zu Beginn des <strong>Donnerstags </strong>stand die Diskussion des Films vom Vortag an. Ausgehend vom Phänomen des &#8220;Cyber-Mobbing&#8221; erfuhren die Teilnehmer von den Gefahren und Chancen des Internets, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Anwendungen und Diensten aus dem Web 2.0. Datenschutz war jetzt das große Thema. So konnten die erstaunten Schülerinnen und Schüler erfahren, wie einfach es ist, personenbezogene Informationen unter Zuhilfenahme von google oder spezialisierter Suchdienste aus den Weiten des Web zu filtern.</p>
<p>Der l<strong>etzte Tag der Woche</strong> war ganz der Praxis gewidmet: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten in Gruppen eigene Konzeptionen für medienpädagogische Projekte im Kontext der Heimerziehung. Die kreativen Ideen wurden danach im Plenum diskutiert und so konnte gemeinsam wichtiges Grundlagenwissen für die Planung und Durchführung von Projekten gesammelt werden. Zum Wochenabschluß hatte die Teilnehmer der Seminarwoche dann die seltene Gelegenheit, einem Mann aus der Praxis der Jugendmedienarbeit &#8220;Löcher in den Bauch&#8221; zu fragen: Ein Gründungsmitglied und Mitarbeiter der Abteilung Jugendförderung des Jugendamts Mannheim präsentierte das Projekt &#8220;Mannheimer Jugend Online&#8221; (MAjO) und stellte sich danach bereitwillig den vielen Fragen der Schülerinnen und Scchüler. Nach einer abschließenden Feedbackrunde durften die Teilnehmer nach einer anstrengenden Seminarwoche endlich in ihr verdientes Wochenende gehen.</p>
<p>Die Seminarwoche hat mit insgesamt viel Spaß gemacht und war für mich ebenso lehrreich wie für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.</p>
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		<title>Studie: Internet spielt wichtige Rolle in der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 19:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialisation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist doch immer wieder schön, wenn wissenschaftliche Studien Belege für Dinge liefern, die im Alltag offensichtlich sind. Dieses Mal geht es um die Rolle des Internet für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in einer Studie namens &#8220;Kids Informal Learning with Digital Media&#8220;.
Interessanter Lesestoff per se, aber noch interessanter ist eine der Schlußfolgerungen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder schön, wenn wissenschaftliche Studien Belege für Dinge liefern, die im Alltag offensichtlich sind. <span id="more-87"></span>Dieses Mal geht es um die Rolle des Internet für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen in einer Studie namens &#8220;<a href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/report" target="_blank">Kids Informal Learning with Digital Media</a>&#8220;.</p>
<p>Interessanter Lesestoff per se, aber noch interessanter ist eine der Schlußfolgerungen der Autoren der Studie:</p>
<blockquote><p>To stay relevant in the 21st century, education institutions need to keep pace with the rapid changes introduced by digital media.</p></blockquote>
<p>Eine treffliche wenn auch vermutlich in deutschen Landen vergebliche Forderung in Anbetracht der vielen Baustellen in unserem Bildungssystem.</p>
<p>Geradezu unheimlich, weil er einen Gedanken ausdrückt, der mir seit geraumer Zeit immer wieder durch den Kopf geht, liest sich folgender Satz:</p>
<blockquote><p>Rather than assuming that education is primarily about preparing for jobs and careers, they question what it would mean to think of it as a process guiding youths’ participation in public life more generally.</p></blockquote>
<p>Nur stellt sich mir die Frage: Was tun, wenn die Erwachsenen mit den neuen Möglichkeiten von Öffentlichkeit für Jedermann selbst überfordert sind? Beispiele dafür finden sich im Web zu Genüge. Die Experimentierfreude mit den Möglichkeiten des Web 2.0 eint im Moment die Generationen. Dabei haben Kinder und Jugendliche vielleicht sogar einen nicht zu übertreffenden Vorteil der Elterngeneration gegenüber: Für sie existiert keine Trennung zwischen &#8220;virtuellem Leben&#8221; und &#8220;realem Leben&#8221;, wie sie in noch vielen erwachsenen Köpfen fest verankert ist.</p>
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