<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>[←] [ ↑ ] [ ↓ ] [→] .de &#187; Computerspiele</title>
	<atom:link href="http://www.pfeiltasten.de/tag/computerspiele/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.pfeiltasten.de</link>
	<description>PFADE IM DIGITALEN DSCHUNGEL ◄◄◄</description>
	<lastBuildDate>Sun, 18 Jul 2010 10:17:08 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>MmS-Referentenschulung zum Thema &#8220;Computerspiele&#8221;</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/mms-referentenschulung-zum-thema-computerspiele/</link>
		<comments>http://www.pfeiltasten.de/mms-referentenschulung-zum-thema-computerspiele/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 18:27:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[MmS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pfeiltasten.de/?p=335</guid>
		<description><![CDATA[Das Programm &#8220;Medienkompetenz macht Schule&#8221; wurde von der rheinland-pfälzischen Landesregierung entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Medienkompetenz. Seine konkrete Ausgestaltung findet das Programm unter anderem auch in Hilfestellungen für Eltern. Dazu wurde ein Referentenpool eingerichtet und den teilnehmenden Schulen ein Budget zur Verfügung gestellt, dass für die Veranstaltung von Elterninformationsveranstaltungen mit Referenten aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Programm &#8220;Medienkompetenz macht Schule&#8221; wurde von der rheinland-pfälzischen Landesregierung entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Medienkompetenz. Seine konkrete Ausgestaltung findet das Programm unter anderem auch in Hilfestellungen für Eltern. Dazu wurde <span id="more-335"></span>ein Referentenpool eingerichtet und den teilnehmenden Schulen ein Budget zur Verfügung gestellt, dass für die Veranstaltung von Elterninformationsveranstaltungen mit Referenten aus dem Pool zur Verfügung steht. Alle Referenten des Programms werden gründlich geschult bzw. weitergebildet, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können. Ich hatte das große Vergnügen, in diesem Rahmen gemeinsam mit Frau Sandra Lentz von der Landeszentrale für Medien (LMZ) eine 2-tägige Fortbildungsveranstaltung zum Thema Computerspiele durchzuführen.</p>
<p>Diese Fortbildung war eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, denn das Themengebiet ist äußerst facettenreich und von enormem Umfang. Obwohl die Vermittlung von Basiswissen zum Thema im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, war das Programm restlos gefüllt und enorm dicht gepackt. Die praktische Erfahrung wurde von uns dabei ebenso hoch gewichtet wie der Erwerb von Hintergrundwissen. In mehreren, nach Schwierigkeitsstufen gestaffelten Praxisphasen konnten die Teilnehmer Computer- und Konsolenspiele am eigenen Leib erleben und im Anschluss reflektieren. Die gängigen Konsolensysteme waren ebenso vertreten wie einschlägige Vertreter der beliebtesten Computerspiel-Genres.</p>
<p>Der theoretische Teil war ähnlich vielseitig: Die Geschichte der Computerspiele, ihre Wirkung, das Phänomen Computerspielsucht und die Kultur rund um Computerspiele waren ebenso Thema wie der (kreative) Umgang mit Ihnen, die Lernchancen, die sie bieten oder ihre Rolle im Zeitalter der Medienkonvergenz. Abgerundet wurde das Programm schließlich durch die Betrachtung der besonderen Herausforderungen, die ein Elterninformationsabend in diesem Themenbereich den Referenten stellt. Zwischenzeitlich wurde immer wieder diskutiert, ebenso wie der kollegiale Erfahrungsaustausch im Abendprogramm gepflegt wurde.</p>
<p>Die Heterogenität der Teilnehmergruppe in Alter und Vorerfahrung war dabei für uns Referenten eine große Herausforderung, die aber andererseits dazu beitrug, die Veranstaltung noch spannender und abwechslungsreicher zu machen. Alles in allem war es eine anstrengende, aber erfolgreiche Fortbildung. Mein Dank gilt an dieser Stelle besonders meiner Kollegin und allen anderen Mitarbeitern des LMZ, die zum Gelingen beigetragen haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pfeiltasten.de/mms-referentenschulung-zum-thema-computerspiele/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medienpädagogische Seminarwoche</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/medienpadagogische-seminarwoche/</link>
		<comments>http://www.pfeiltasten.de/medienpadagogische-seminarwoche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 07:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschule]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Seminarwoche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pfeiltasten.de/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen meines Lehrauftrags an der Fachschule Heidelberg habe ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Oberkurses eine medienpädagogische Seminarwoche gestaltet. Die Woche verging wie im Flug, was nicht zuletzt auch dem prallen Stoffplan zu verdanken war.

Nach einer kurzen Einführungsrunde ging es Montags gleich zur Sache: es standen die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Medienrezeption und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen meines Lehrauftrags an der Fachschule Heidelberg habe ich zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des Oberkurses eine medienpädagogische Seminarwoche gestaltet. Die Woche verging wie im Flug, was nicht zuletzt auch dem prallen Stoffplan zu verdanken war.</p>
<p><span id="more-314"></span></p>
<p>Nach einer kurzen Einführungsrunde ging es <strong>Montags </strong>gleich zur Sache: es standen die entwicklungspsychologischen Grundlagen der Medienrezeption und -sozialisation als erstes Thema des Tages auf dem Programm. Eingeleitet von einer Auseinandersetzung mit bewahrpädagogischen Ansätzen der Medienerziehung wurde das Konzept der handlungsleitenden Themen bearbeitet. Schließliche wurden zwei Kinderfernsehsendungen aus der Perspektive des bisher Gelernten auf Ihre Eignung für Kinder verschiedenen Alters analysiert, dabei entwickelten die Schülerinnen und Schüler Qualitätskriterien für Kinderfernsehen.</p>
<p>Der <strong>Dienstag </strong>stand ganz im Zeichen des Themas Computerspiele. Mit der Hilfe einiger Schüler hatte ich am Vortag ein lokales Computernetzwerk aufgebaut. Nach einer theoretischen Einführung in die Faszination und Wirkungsweisen von Bildschirmspielen folgte die Auseinandersetzung mit zwei Texten, die jeweils einen Standpunkt der beiden Enden des Meinungskontinuums in der sogenannten &#8220;Killerspieldebatte&#8221; illustrierten. Vor diesem Hintergrund hatten die Schülerinnen und Schüler dann endlich Gelegenheit, Computerspiele am eigenen Leib zu erfahren. Neben einem Vertreter der berüchtigten &#8220;Killerspiele&#8221; konnten die  Seminarteilnehmer auch ein Rennspiel sowie ein Vertreter des Genres &#8220;Echtzeit-Strategie&#8221; ausprobieren. Die Erfahrungen wurden in einer dem jeweiligen Spiel angeschlossenen Plenum diskutiert.</p>
<p>Auch der <strong>Mittwoch </strong>war noch vom Thema Computerspiele geprägt: Das neue Phänomen Computerspielsucht wurde zunächst von mir ausführlich vorgestellt. Durch die Kürze des Schultages war es numehr möglich, den Film &#8220;BenX&#8221; anzuschauen, der nicht nur das Thema Computerspielsucht anspricht, sondern durch die Behandlung des Themas &#8220;Cyber-Mobbing&#8221; eine thematische Brücke zum Stoff des kommenden Tages darstellte.</p>
<p>Zu Beginn des <strong>Donnerstags </strong>stand die Diskussion des Films vom Vortag an. Ausgehend vom Phänomen des &#8220;Cyber-Mobbing&#8221; erfuhren die Teilnehmer von den Gefahren und Chancen des Internets, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Anwendungen und Diensten aus dem Web 2.0. Datenschutz war jetzt das große Thema. So konnten die erstaunten Schülerinnen und Schüler erfahren, wie einfach es ist, personenbezogene Informationen unter Zuhilfenahme von google oder spezialisierter Suchdienste aus den Weiten des Web zu filtern.</p>
<p>Der l<strong>etzte Tag der Woche</strong> war ganz der Praxis gewidmet: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten in Gruppen eigene Konzeptionen für medienpädagogische Projekte im Kontext der Heimerziehung. Die kreativen Ideen wurden danach im Plenum diskutiert und so konnte gemeinsam wichtiges Grundlagenwissen für die Planung und Durchführung von Projekten gesammelt werden. Zum Wochenabschluß hatte die Teilnehmer der Seminarwoche dann die seltene Gelegenheit, einem Mann aus der Praxis der Jugendmedienarbeit &#8220;Löcher in den Bauch&#8221; zu fragen: Ein Gründungsmitglied und Mitarbeiter der Abteilung Jugendförderung des Jugendamts Mannheim präsentierte das Projekt &#8220;Mannheimer Jugend Online&#8221; (MAjO) und stellte sich danach bereitwillig den vielen Fragen der Schülerinnen und Scchüler. Nach einer abschließenden Feedbackrunde durften die Teilnehmer nach einer anstrengenden Seminarwoche endlich in ihr verdientes Wochenende gehen.</p>
<p>Die Seminarwoche hat mit insgesamt viel Spaß gemacht und war für mich ebenso lehrreich wie für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pfeiltasten.de/medienpadagogische-seminarwoche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gelesen: Digitale Paradiese</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/gelesen-digitale-paradiese/</link>
		<comments>http://www.pfeiltasten.de/gelesen-digitale-paradiese/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 11:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pfeiltasten.de/?p=241</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch &#8220;Digitale Paradiese &#8211; von der schrecklichen Schönheit der Computerspiele&#8221; von Andreas Rosenfelder ist ein in vieler Hinsicht besonderes Buch. Nicht nur, weil der Autor nicht gerade ein bekannter Akteur in diesem Themenbereich ist. Eine Leseempfehlung für alle, die die Faszination von Computerspielen verstehen möchten.
Um es vorwegzunehmen: Wer anhand des Titels ein kulturpessimistisches Werk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8220;Digitale Paradiese &#8211; von der schrecklichen Schönheit der Computerspiele&#8221; von Andreas Rosenfelder ist ein in vieler Hinsicht besonderes Buch. Nicht nur, weil der Autor nicht gerade ein bekannter Akteur in diesem Themenbereich ist. Eine Leseempfehlung für alle, die die Faszination von Computerspielen verstehen möchten.<span id="more-241"></span></p>
<p>Um es vorwegzunehmen: Wer anhand des Titels ein kulturpessimistisches Werk erwartet, dass harsche Kritik am Medium der Computerspiele übt, wird enttäuscht werden. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Der Autor outet sich schon im Vorwort als ein bisweilen fast schmerzhaft idealistischer Betrachter des Potenzials von Computerspielen. Der Stil des Buches ist weit von wissenschaftlicher Distanz entfernt. Das ist allerdings kein Nachteil, sondern im vorliegenden Fall eine große Stärke.</p>
<p>Der Autor beleuchtet die verschiedensten Aspekte rund um Computerspiele. Dabei stellt er immer wieder medienbiografische Bezüge zur eigenen Person her. Es gelingt ihm dabei wie keinem anderem, sich der speziellen Gattung Mensch, dem &#8220;Gamer&#8221; zu nähern. Die Einblicke, die er dabei klug umschreibt, haben bei mir bisweilen Erstaunen ausgelöst, denn nicht selten trifft er mit seinen Ausführungen die Befindlichkeiten von leidenschaftlichen Computerspielern wie den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf.</p>
<p>Leider kann der Autor seinen im Vorwort u.a. formulierten Anspruch, den &#8220;Wegweiser zum pädagogisch Wertvollen&#8221; aufzustellen, nicht erfüllen. Der Leser wird dafür allerdings entschädigt, ist das Buch doch gespickt mit interessanten Perspektiven und stellenweise fast philosophisch erscheinenden Betrachtungen des Phänomens &#8220;Computerspiele&#8221; in seinen vielen Facetten:</p>
<blockquote><p>Vielleicht spürt man die rätselhafte Offenheit des nackten Lebens nie so deutlich wie in dem Moment, wo man spät in der Nacht den Rechner herunterfährt und die Ventilatoren ersterben hört. In diesem Moment stirbt eine ganze Welt.</p></blockquote>
<p><em>A. Rosenfelder: Digitale Paradiese, S. 13</em></p>
<p>Dabei ist das Buch sehr aktuell und hervorragend recherchiert. Letztendlich ist die große Leistung des Buchs, einen einzigartigen Blick in die innere Befindlichkeit von Computerspielern zu ermöglichen, der der Realität näher kommen als alle bisherigen, mir bekannten Publikationen.</p>
<hr />
<p style="text-align: center;">Meine Wertung: <strong>* * * * *</strong> &#8211; absolute Leseempfehlung</p>
<hr />
<p style="text-align: center;"><strong>&gt;&gt;&gt; STECKBRIEF &lt;&lt;&lt;</strong></p>
<hr /><strong>Titel</strong>: <em>Digitale Paradiese &#8211; von der schrecklichen Schönheit der Computerspiele</em><br />
<strong>Autor</strong>: Andreas Rosenfelder<br />
<strong>Erschienen</strong>: 2008<br />
<strong>Verlag</strong>: Kiepenheuer &amp; Witsch<br />
<strong>ISBN</strong>: 978-3-462-03955</p>
<hr />
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pfeiltasten.de/gelesen-digitale-paradiese/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewalthaltige Computerspiele beeinträchtigen die Gesundheit!- oder&#8230;?</title>
		<link>http://www.pfeiltasten.de/gewalthaltige-computerspiele-beeintrachtigen-die-gesundheit-oder/</link>
		<comments>http://www.pfeiltasten.de/gewalthaltige-computerspiele-beeintrachtigen-die-gesundheit-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 16:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Koschorreck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmismus]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.pfeiltasten.de/?p=79</guid>
		<description><![CDATA[Diese Meldung findet man in dieser oder ähnlicher Form seit ein paar Tagen an diversen Stellen im WWW, so zum Beispiel hier, hier oder hier.
Sie bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Universität Stockholm, die Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren in drei zeitlich getrennten Szenarien untersucht hat: Die Gruppe spielte in gewalthaltiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Meldung findet man in dieser oder ähnlicher Form seit ein paar Tagen an diversen Stellen im WWW, so zum Beispiel <a href="http://www.lehrer-online.de/728925.php?sid=93367616088267868422754185418520" target="_blank">hier</a>, <a href="http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/schulleitung/009255.php" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=081117016" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Sie bezieht sich auf eine aktuelle Studie der Universität Stockholm, die Jungen im Alter von 12 bis 15 Jahren in drei zeitlich getrennten Szenarien untersucht hat: Die Gruppe spielte in gewalthaltiges Spiel,  ein gewaltloses Spiel, zuletzt kein Computerspiel. Dabei wurde sowohl Herzfrequenz, Herzfrequenz-Variabilität und das körperliche Aktivierungsniveau gemessen. So weit, so unspektakulär.</p>
<p>Spektakulär liest sich die Darstellung im deutschen Web:<span id="more-79"></span> Insbesondere häufig spielende Kinder nehmen durch das Spielen von Gewaltspielen Schaden- der allerdings nicht näher definiert wird. Der Herzschlag werde &#8220;unregelmäßiger&#8221;, und zwar über die Spieldauer hinaus bis hinein in die folgende Nacht. Hierzu soll sich auch der Leiter der Studie sehr deutlich geäußert haben: Das Wissen um den Zusammenhangs von Gewaltdarstellungen und Aggressivität sei erweitert worden, so Lindblad, der Leiter der Studie. Zentrale physiologische Systeme des Körpers würden beeinträchtigt, ohne dass es der Betroffene spürt.<br />
Das sind alamierende Nachrichten, deren Konsequenzen nur eine &#8220;Forderung an die Spieleindustrie&#8221; sein kann, &#8220;aus gesundheitlichen Gründen Gewalt aus dem Spiel zu nehmen&#8221;.</p>
<p>Das die Diskussion im deutschen Sprachraum dank medienpräsenter Vertreter populärer Wirkungsthesen nicht ohne Voreingenommenheit in beiden Lagern geführt wird, ist nichts Neues. Dass die deutsche Presse hier gerne zum Alarmismus neigt ist ebenfalls hinlänglich bekannt. Wer sich aber die Mühe macht, ein wenig genauer nachzuforschen, reibt sich verwundert die Augen und erkennt hier ein Lehrstück in puncto Glaubwürdigkeit im Web und den möglichen Folgen einer fraglosen Akzeptanz von &#8216;Tatsachen&#8217;.</p>
<p>Der zur Studie veröffentlichten <a href="http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/fulltext/121504559/HTMLSTART?CRETRY=1&amp;SRETRY=0" target="_blank">Artikel in der Fachpresse [engl.]</a> liest sich nämlich vollkommen anders:</p>
<p>Zunächst einmal ist das als &#8216;Studie&#8217; bezeichnete Unterfangen wohl eher als Experiment anzusehen: Schließlich kam man mit der überschaubaren Zahl von 19 Probanden aus. Ähnlich unspektakulär sind die Ergebnisse:</p>
<p>Die Variabilität des Herzschlags war beim Spielen von gewalthaltigen Spielen stärker beeinflusst, sowohl in der Spielphase, wie auch in der Folgenacht. Das ist nicht weiter verwunderlich eingedenk der Tatsache, dass laut genanntem Artikel die Spiele zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr Abends gespielt wurden. Und es bedeutet nichts anderes, als dass der Herzschlag größeren Schwankungen unterworfen war als beim Spielen eines gewaltlosen Spiels. Die Probanden bemerkten von der erhöhten Variabilität des Herzschlags nichts, auch eine Beeinträchtigung der Schlafqualität wurde nicht berichtet. Dementsprechend vorsichtig sind auch die Schlußfolgerungen formuliert, die sich in der <a href="http://www.su.se/english/about/press/press_releases/violent_video_games_affect_biological_systems" target="_blank">offiziellen Pressemitteilung der Universität Stockholm</a> finden:</p>
<blockquote><p>The results show that the autonomous nerve system, and thereby central physiological systems in the body, can be affected when you play violent games without your being aware of it. <strong>It is too early to draw conclusions about what the long-term significance</strong> of this sort of influence might be. [...] <strong>It is hoped</strong> that it will be possible to use the method to enhance our knowledge of what mechanisms could lie behind the association that has previously been suggested between violent games and aggressive behavior.</p></blockquote>
<p>(Hervorhebungen: JK)</p>
<p>Ob der Ergebnisse muss es verwundern, dass sich der/die Forscher im Interview zu den zitierten Forderungen und Statements hinreißen lassen.</p>
<p>Genau hier liegt wohl auch der Grund dafür, dass die Nachricht auf den großen Portalen der klassischen Printmedien bisher keine Aufmerksamkeit gefunden hat.</p>
<p>Trotzdem frage ich mich, wievielen Menschen ich für diese Meldung Rede und Antwort stehen muss- spätestens beim nächsten Elternabend oder der nächsten Fortbildung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.pfeiltasten.de/gewalthaltige-computerspiele-beeintrachtigen-die-gesundheit-oder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

