Studientag Medienkompetenz an der IGS Ludwigshafen-Gartenstadt

Heute hatte ich das große Vergnügen, im Rahmen der oben genannten Veranstaltung als Referent des Projekts „Medienkompetenz macht Schule“ den Eröffnungsvortrag zu halten. Geladen hatte die Integrierte Gesamtschule Ludwigshafen-Gartenstadt. Neben einem modernen Schulkonzept bietet die IGS auch eine innovative Herangehensweise an den Studientag an: Die einzelnen Workshops im Laufe des Tages wurden sowohl von Experten, wie auch von kundigen Lehrern, Schülern oder Eltern durchgeführt. Die Palette der Themen war facettenreich- von der Sprache des World Wide Web, über rechtliche Stolperfallen, bis hin zu Computerspielen und viele weitere Themen wurden erarbeitet. Auch die Besucher des Fachtags waren generationenübergreifend gemischt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde ich über MmS angefragt, ob ich einen einleitenden Vortrag halten könne, der den Stand der Entwicklung unserer digitalen Gesellschaft skizziert und versucht, aktuelle und kommende Herausforderungen des Internetzeitalters an unsere Gesellschaft zu beleuchten. Obwohl ein solches Unterfangen im Rahmen der gegebenen Zeit nicht annährend realisiert werden konnte, nahm ich die Herausforderung an und versuchte mich an der Lösung dieser Aufgabe. Einen besonderen Stellenwert hatte dabei die Frage, was die aktuellen Umbrüche für den einzelnen Menschen bedeuten, für das alltägliche Leben, ebenso wie für die individuelle Wahrnehmung. Danach spannte sich der Bogen weiter hin zu den wirtschaftlichen Aspekten der Digitalisierung, um schließlich kurz politische Herausforderungen zu thematisieren und zum Schluss wieder den unmittelbaren Bezug zur Veranstaltung der IGS herzustellen. Es war mir dabei ein großes Anliegen zu vermitteln, dass es weder eine einzige große Herausforderung gibt, noch die eine Antwort auf alle Fragen, die das Informationszeitalter an uns stellt. Auch (medien-)pädagogische Bemühungen können deshalb nur ein Baustein zur Bewältigung bzw. Beantwortung derselben, Lösungen nur kleinteilig und pragmatisch orientiert sein.

Im Anschluss an den Vortrag stand ich den Teilnehmern im informellen Rahmen für Fragen zur Verfügung und konnte dabei das eine oder andere interessante Gespräch führen. Alles in allem hat mir der Auftritt viel Freude bereitet und so bedanke ich mich ganz herzlich für die Einladung bei der Schulleiterin Frau Gabel-Monka und ihrem Team.