Elternabend am Heidelberg College

Vergangenen Dienstag war ich als Referent auf einen Elterninformationsabend zum Thema „Computerspielsucht“ geladen. Dabei handelt es sich um ein Thema, das immer öfter nachgefragt wird. Der Teilnehmerkreis war bedauerlicherweise recht klein ausgefallen. Dadurch war die Atmosphäre aber andererseits deutlich familiärer.

Nach kurzem aber heftigen Kampf mit der Technik konnte ich meinen Vortrag ohne weitere technische Schwierigkeiten halten. Nach einem kurzen Überblick über das Phänomen „Online-Spiele“ und die Nutzung dieses Mediums durch Jugendliche ging es auch gleich an den Kern der Sache: Gibt es überhaupt etwas wie „Computerspielsucht“? Welche Symptome geben Hinweise auf ein bestehendes Suchtproblem,  wie entsteht die Abhängigkeit von virtuellen Welten und welche Maßnahmen können Eltern präventiv treffen?

Spricht man vom Thema Computerspielsucht, ist der Name „World of Warcraft“ nicht weit. Anhand dieses Titels habe ich das suchtfördernde Potenzial dieser speziellen Gattung von Online-Spielen erläutert und den Anwesenden einen kurzen Einblick in den Spieleralltag vermittelt.

Wie mit den meisten Dingen, gibt es auch immer positive Seiten eines Phänomens. Der glänzenden Seite der Medaille versuchte ich gerecht zu werden, indem ich die Frage „Welche Lernchancen bieten Computerspiele?“ behandelt habe.

Abschließend war der elterliche Umgang mit Computerspielen das Thema. Die Diskussions- und  Fragerunde zum Abschlus des Vortrags mit den Anwesenden Eltern war höchst interessant. Hier wurden Fragen wie „Kann man solche Spiele überhaupt gesund spielen?“ lebhaft diskutiert.