Ad-Aware, oder: wie man den Gärtner zum Bock macht

Heute ist großer Computer-Wartungstag. Dafür ist es mal wieder Zeit, denn während ich die letzten Monate an meiner Diplomarbeit geschrieben habe, musste ich auf eine Systemwartung verzichten: Wartungsarbeiten erfordern immer mehr oder weniger kleine Eingriffe in die Systembasis- und damit ist immer ein Risiko verbunden.

Mein Rechner bekommt also heute das volle Pflegeprogramm verpasst. Ausmisten von Software, Suche nach veralteten Einträgen diverser Couleur und Aufräumen der Registry, Defragmentieren der Festplatten sofern nötig und natürlich ein Update aller Anti-Spyware und Anti-Virenprogramme inkl. Überprüfung etc. pp. Ad-Aware, ein für den privaten Gebrauch kostenloses Programm zur Entfernung von Adware bzw. Spyware, verweigert den Programmstart mit einer obskuren Fehlermeldung. Darum denkt sich der Herr JK: Mal sehen, ob es davon eine aktuellere Version gibt. Und siehe da, ein kurzer Blick auf die Webseite des Herstellers lavasoft offenbart, dass eine solche tatsächlich existiert! So klicke ich denn auf Download. Es öffnet sich eine neue Seite mit Hochglanz-Produktpräsentation:

Marketing frisst Datenschutz

(zum Vergrößern Klicken)

Was wohl in den Datenschutzrichtlinien steht? Na da muss wohl kaum einer noch groß raten. Die Frage ist vielmehr: fällt das jetzt unter die Kategorie „Montagsproduktionen der Marketingabteilung“ oder doch eher unter „nachhaltiges Nachfrage-Management“?

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